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Winnerwell Öfen

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Hallo Freunde,

da ich für mein neues Groß-Lavvu (Helsport Varanger 12 - 14) einen neuen Zeltofen benötige und mir der Winnerwell Woodlander triple view large (wegen der drei Scheiben) gut gefällt, wollte ich mal eure Erfahrungen mit dieser Marke lesen.

Und ob ihr meint das dieser ausreichend dimensioniert ist würde mich interessieren.

Zumindest scheint es nicht so einfach zu sein jedes Modell zu bekommen.

 

Das sind meine Kern-Anliegen, ansonsten alles zum Thema Winnerwell hier rein 😀

Hi @ope72

Ich hab mich gerade im Netz umgeguckt, da ich den Ofen selber nicht habe.

Der ist geringfügig kleiner als mein OSZ 40, somit habe ich was die Heizleistung angeht keine Bedenken. Meiner reicht für das 8-10 Varanger Camp vollkommen aus und würde sicher auch ein 12-14er genügend aufheizen.

Bedenken hätte ich wegen der Dreibeingeschichte. Ich weiß, das ein Dreibeinhocker safer steht als vieles Andere, aber bei dem Ofen, gerade mit den seitlichen Anhängen und dem Kochbereich vorne, wo der Topfring/Deckel ist finde ich sieht das ganz schön "kippelig" aus, wenn man daran arbeitet.

Mit den Rohrsegmenten das ist meiner Ansicht nach überholt, seid das Rollrohr sich immer mehr durchsetzt, da es erheblich leichter ist und weniger Platz braucht. Für dich bei dir im Standlager natürlich von geringerer Bedeutung.

Mit den Scheiben, damit man das Feuer auch sieht, finde ich super und hab ich mir bei meinem OSZ40 auch machen lassen. ( war damals noch nicht Serie )

Edelstahl ist natürlich nett, weils nicht rostet. Hat der Edfjell von Tentipi ja auch, aber der kostet fast das Doppelte, somit ist der Winnerwell da klar vorne.

Mehr als diese meine Ansichten kann ich dir nicht kundtun, aber vielleicht kommt ja noch jemand mit richtigen , eigenen Erfahrungen mit dem Teil umme Ecke, wär ja schön.

Gruß"Seemann"

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Bin zu alt für ne Dackelgarage

So einen Dreibeiner (Loki) hatte ich bereits. Steht absolut stabil (Der Loki rostet aber und hat keine Sichtfenster). Weiterer subjektiver Vorteil der langen Beine: ich finde er strahlt die Wärme gleichmäßiger auch nach unten ab. Die Rohrsegmente würde ich wohl durch Rollrohr ersetzen. Wie du schon genannt hast weil es bedeutend leichter, aber auch IM MONTIERTEN ZUSTAND stabiler ist. Dafür würde eventuell ja das Iso-Rohr noch mit in den Ofen passen. Und ein weiteres Plus ist, ich kann mir die Länge individuell genau an meine Vorstellung anpassen.

 

Klar aber das Rollrohr kannste ja auch in den Ofen packen, oder?

Gruß"Seemann"

Bin zu alt für ne Dackelgarage

Klar, plus das Isorohr. Was mit Segment-Teilen nicht mehr in den Ofen passen würde.

Soll es unbedingt ein Winnerwell sein?

Wir haben den G-Stove Heat View XL und sind sehr zufrieden damit. Allerdings hat der nur eine Scheibe vorne.
Wenn du den Ofen auch mit gedrosselter Luft über Nacht betreiben willst, dann sind die Scheiben eh sinnlos, da du sie jeden Morgen vom Ruß befreien musst. Wenn du nur eine Scheibe an der Tür hast, dann geht es wenn man das Brennmaterial etwas weiter in den Ofen schiebt.

Ich denke nicht, dass es mit dem Stand auf drei Beinen Komplikationen geben kann, die Dinger sind ja alle geprüft und zugelassen worden. Auch wegen dem Hersteller.... Da gehe ich einfach mal davon aus, dass da jeder seinen eigenen Favoriten hat. Die Scheibenseiten bei Winnerwell geben sicher ein heimeliges Bild ab, aber wie Chris bestens erklärt hat, werden die Dinger schnell russig und müssen immer wieder gereinigt werden.

Ich habe einen Winnerwell Nomad mit einer aufgeschweissten 4 mm Edelstahlplatte, die mir die Wärme noch etwas länger hält und ich bin begeistert von diesem Ofen. Dieser steht auf 4 Beinen, ist aber sehr nahe am Boden (bin ja auch nicht mehr 22.5 Jahre alt). Durch Fussverlängerung könnte auch die Abstrahlung nach unten und die Bedienbsrkeit somit verbessert werden, aber dann habe ich bei meinem Equipment einen schwierig lösbaren Zustand in der Höhe.

Ich denke, für Ope spielen diese Faktoren keine Rolle, er wird genügend Platz dazu haben. Betreffend Dimensionierung kann ich keine Angaben machen, Seemann hat da sicher einen guten und hilfreichen Vergleich gezogen.

Es wird schlussendlich auf die eigenen Wünsche von Ope hinauslaufen und ich gehe davon aus, dass er mit seiner Wahl sehr zufrieden sein wird.

Kleine Anmerkung zu den verrusten Scheiben.

Diese brennen sich fast wieder frei, wenn man das Feuer wieder anfacht.

So ist es zumindest bei mir.

Gruß"Seemann"

Bin zu alt für ne Dackelgarage

Das Scheiben verußen können ist mir durchaus bewusst. Habe ja zuhause auch einen Kaminofen. Das kann man aber auch beeinflussen und auch fix wieder reinigen. Birke und Nadelhölzer sollte man zum Beispiel meiden. ODER man macht es wie ich, es ist einem egal und sollten die Scheiben mal zu schwarz sein, werden sie einfach sauber gemacht.

PS: Das von mir ausgesuchte Ofenmodell kommt laut Importeur erst 2021 auf den hiesigen Markt. Ich werde mal direkt den Hersteller anschreiben.

 

Bei unserem Ofen funktioniert das mit dem Freibrennen nur bedingt. Wenn die Scheibe zu arg verrust ist, dann klappt das nicht mehr. Allerdings ist sie mit einem Ceranfeldkratzer schnell sauber.

Für das heimelige Bild im Zelt reicht dir eine Scheibe an der Tür. Das Flammenspiel hat eine schöne Atmosphäre im ganzen Zelt gezaubert.

Zu den Erhöhungen der Öfen: Ich habe mir für den GStove auch einen Sockel gebaut um in höher zu haben. Dies hatte drei Gründe:

  1. Ich koche im Winter ausschließlich auf diesem Ofen (mal abgesehen vom Dutch Oven vor dem Zelt) und da möchte ich in einigermaßen angenehmer Höhe kochen.
  2. Durch die Erhöhung besteht weniger die Gefahr, dass mir mein durchgehender Boden Schaden nimmt.
  3. Ich habe an dem Sockel 4 Schraubfüße, so kann ich den Ofen ausnivellieren. Das hat beim Kochen einen großen Vorteil!

Einen Nachteil hat die Sache allerdings: Im Fußbereich ist es kälter als ohne Sockel, da die Wärme sich nach oben verteilt.

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