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Wasser beim Wintercamping

Hallo,

wie lagert ihr euer Wasser beim Wintercamping? Wie verhindert ihr das einfrieren? Metallkanister in der Nähe vom Ofen?

Grüße Dogcrafter

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Ein 12 Liter (nicht hermetisch verschlossene) Plastikkanister steht bei mir auf einem Hocker etwa 80 cm vom Ofen entfernt. Weitere 10 Liter im grossen Ortlieb-Wassersack hängen am Kleiderhacken am unteren Ende des obersten Stangensegments vom Robens Tipi. Auf keinen Fall sollte man dafür einen seitlich abstehenden  Lampenhacken benutzen. Die Biegekräfte auf die Mittelstange würden sich sehr negativ bei Belastung durch starken Schneefall oder Sturm auswirken. Bis -10 Grad hatte ich bis jetzt keine Probleme mit gefrorenem Wasser, wobei über Nacht nicht durchgeheizt wurde. Bei tieferen Temperaturen kann man auch den Metallkanister (offener Verschluss) nutzen. Am besten in Edelstahl (teuer). Sonst am besten einen offenen Edelstahleimer. Die gibts im Handel für die Gastronomie. Der grosse Vorteil: der Eimer ist konisch und mit dem Beil bekommt man auch Eisbrocken gut heraus. Nachteil: nur nicht verschütten, besondes wenn ein Zeltboden benutzt wird. Alternativ: abends Wasser in den Kochtöpfen bunkern.

Bevor ich einen Zeltofen hatte, und das war die längste Zeit meines Wintercampinglebens, habe ich das Wasser einfach einfrieren lassen und wenn ich´s brauchte am Feuer wieder aufgetaut. Hab ich auch schon mit Bier gemacht, schmeckt dann aber nicht mehr ganz so gut. Dabei ist drauf zu achten, das die Behältnisse genügend Platz für die Ausdehnung des Eises haben. Bei Bierdosen funktioniert es z.B. nicht mußte ich lernen. Jetzt mit Zeltofen friert halt nix mehr ein.

 

Gruß"Seemann"

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Bin zu alt für ne Dackelgarage

Hallo Seemann,

lässt du nachts durchbrennen?

Grüße Dogcrafter

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Nein. Vorm Schlafengehn noch mal Holz nachgelegt. Zugklappe kleinergestellt aber nicht zuviel um noch einen korrekten Brennvorgang zugewährleisten. Querlüftungen am unteren Zeltende etwas geöffnet. Das Bündel Anzündholz für morgens liegt auch schon bereit.

Zu deiner Frage Dogcrafter:

ja ich lass den brennen bis er, wenn ich nicht wach werde und was nachlege, ausgeht.

Dies ist jedoch davon abhängig:

1. wie kalt ist es

2. bin ich allein, oder mit Familie im Zelt

3. brauche  ich morgens früh sofort Glut oder Feuer für irgendetwas

Wichtig ist natürlich die genügende Belüftung des Tipis durch die Bodenlüfter und z.T. den Eingang, wie auch der sichere Abstand zur Zelthülle und / oder anderen (brennbaren) Materialien. Ich habe auch immer ne feuerfeste Löschdecke unter dem Ofen, um den Boden zu schützen. Wenn ich zwecks Wärmespeicherung/ Glutsicherung für morgens z.B. ein dickes Holzbrikett, oder Kohlestück zum Schluß abends reinlege, dann liegt das im Ofen auf einem Rost, damit der Boden nicht durchglüht.

Will damit sagen, das ich sehr vorsichtig mit dem Ofen bin, wissend welche Gefahren auftreten könnten.

Gruß "Seemann"

Bin zu alt für ne Dackelgarage

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