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G-Stove Zeltofen

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Bei vielen nicht bekannt - der G-Stove Zeltofen. Deswegen mal kurze Vorstellung des kleinen Öfchens meinerseits.

Der Hersteller G-Stove ist aus Norwegen. Ich denke mal die wissen was sie tun und was sie draußen brauchen. Habe den Ofen vom Nordischen Handwerk vor knapp 2 Jahren gekauft, es gibt noch den einen. Oder anderen Händler in Deutschland, welcher die Öfen vertreibt.

Der Ofen ist aus 1,5mm rostfreiem Edelstahl gefertigt, welcher zwar je nach Temperatur anläuft aber bisher ohne irgend welche Macken durchgehalten hat. Der Ofen mit Rauchrohr wiegt knapp über 8,5kg (gewogen, der Hersteller gibt 10kg an) und ist so auch einigermaßen transportabel. Die Schornsteinelemente lassen sich im Ofen verstauen. Im Gegensatz zu den dünnwandigen Zeltöfen aus Dosenblech, verzieht sich hier auch nichts. Ich Nutze die Variante Heat View, da ich das Zelt durch das Flammenspiel etwas erleuchtet haben wollte. Es ist wirklich schön beim Einschlafen im Zelt dem Flammenspiel zuzuschauen.

Der Preis liegt mittlerweile bei knapp über 360€, sicherlich kein Pappenstiel, aber man bekommt erstklassige Qualität und auch noch einen umfangreiches Zubhör, wenn man dies benötigt. Ich selbst nutze das Drosselelement für den Schornstein, was die Abbrandgeschwindigkeit verlangsamt und die Heizdauer deutlich verlängert.

Weiterhin in gibt es noch einen Backofen, Wassererhitzer sowie diverse Schornsteinerweiterungen. Der Backofen steht fürs Lagerleben auf jeden Fall noch auf dem Wunschzettel.

Ich nutze den Ofen in mein m Sahara 500 sowie in meinem Tschum 4p, egal bei welcher Temperatur, auch bei deutlichen zweistelligen Minusgraden, hat der Ofen das Zelt innerhalb von 5-10 Minuten sehr warm bekommen, wenn man weiß wie man anheizt. Bei, Anheizen mit starkem Zug kann der Ofen schonmal rot bis orange glühen, er lässt sich aber über die Luftzufuhr wunderbar regeln und wie oben bereits erwähnt ist das Drosselelement eine echt sinnvolle Ergänzung, hätte mir gewünscht, dass es gleich von Werk aus dabei ist.

Bei Nutzung in Zelten mit festen Böden empfiehlt sich die Verwendung einer feuerfesten Unterlage. Ich nutze dafür ne Aspestfreie Schweißermatte die hält Funken oder heiße Asche vom Zeltboden fern und isoliert auch vor der Strahlungshitze des Ofens.

Anfang des Jahres habe ich den Ofen bei um die Null Grad Celcius gegen 22:00 Uhr angefeuert und gegen 22:30 Uhr eingeregelt und nochmal mit Eichen und Buchenholz beladen (3 Scheide passen ca. rein) und der Ofen hat bis 04:00 Uhr geheizt, das Glutbett hat noch gereicht dass Zelt bis zu meinem erwachen gegen 08:00 Uhr zu temperieren und noch Spiegeleier zu braten  und Kaffee zu kochen.

Fast vergessen, kochen kann man mit kleinen und mittleren Töpfen und Pfannen auch sehr gut. FAZIT: Ein wirklich guter Ofen für das Lagerleben im Zelt egal bei welcher Witterung für einen noch akzeptablen Preis.

 

Jetzt genug gelabert, es sei denn ihr habt Fragen

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Danke @Thoringi für Deine Vorstellung des Ofens. Wie groß ist denn die Kochfläche am Ofen?

Grüße Dogcrafter

be active, be free, be in nature

15x20cm

Schöner Ofen  @Thoringi danke für die Vorstellung.

Wirklich gut an dem  finde ich z.B. die beiden Ablagen links und rechts.

Auch die Standbeine wirken stabiler als die vom Helsport Ofen.

Gruß "Seemann"

Bin zu alt für ne Dackelgarage

Ja den G-Stove durfte ich am vergangenen WE auf dem Canadiertreffen an der Rur ohne H in der Eifel auch bewundern. Den hatte ein Holländer in seinem Tentipi mit "Kinder+ Hundesicherungsstall drumherum aufgestellt. Er hatte den Ofen sich aus Norwegen mitgebracht. Alles Ofen,Rohr, Zeltdurchführung und Funkenfänger war aus Edelstahl. So sah das dann aus:

Gruß"Seemann"

 

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Bin zu alt für ne Dackelgarage

Den Ofen habe ich mir auch näher angeschaut (Webseiten, Videos).

Ich spiele aber mit dem Gedanken mir den XL zu besorgen. Zum einen, weil da die Kochfläche größer ist, zum anderen weil ich längere Scheite reinbekomme und somit das Holz nicht zu kurz sägen muss und auch mehr rein bekomme.

Hat jemand die XL Version und kann mir ein paar Fragen beantworten?

Danke schon mal.

Chris

Ich habe den nicht, gebe aber zu bedenken, das solange du noch nicht weißt welches Zelt du nimmst, du mit dem Ofen in S, L, XL wie auch immer besser wartest. Denn wie @kahel dir an anderer Stelle schon schrieb, nimmt so ein Ofen ne Menge Platz weg im Zelt.

Gruß"Seemann"

Bin zu alt für ne Dackelgarage

Da hast du Recht und ich werde sicherlich nicht den Ofen vor dem Zelt kaufen.

Doch ich bin ein großer Fan von Sammeln von Informationen, so kann ich dann, wenn es soweit ist, auf meine Tabellen schauen und das für mich passende Objekt aussuchen. Da ist ein wenig Vorarbeit hilfreich und hilft später schneller entscheiden zu können...

Nur als Tipp:

Aktuell sind mehrere verschiedene auch gebrauchte Zeltöfen in der Bucht im Angebot!

Suchbegriff einfach : Zeltofen  eingeben.

(Damit möchte ich für niemanden Werbung machen und bin auch dort nicht beteiligt!)

Gruß"Seemann"

Bin zu alt für ne Dackelgarage

Der Preis liegt mittlerweile bei knapp über 360€, sicherlich kein Pappenstiel, aber man bekommt erstklassige Qualität und auch noch einen umfangreiches Zubhör, wenn man dies benötigt. Ich selbst nutze das Drosselelement für den Schornstein, was die Abbrandgeschwindigkeit verlangsamt und die Heizdauer deutlich verlängert.

Wo liegt der Unterschied zwischen dem Drosselement und dem Luftregler am Ofen selbst. Wäre es nicht ausreichend die Luftzufuhr zu schließen oder ist das was anderes. Mein Ofen zuhause hat keinen Regler von daher habe ich keine Ahnung.

Weiterhin in gibt es noch einen Backofen, Wassererhitzer sowie diverse Schornsteinerweiterungen. Der Backofen steht fürs Lagerleben auf jeden Fall noch auf dem Wunschzettel.

Info für dich: Im Moment hat Outnorth 21% Rabatt auf G-Stove Produkte!

Anfang des Jahres habe ich den Ofen bei um die Null Grad Celcius gegen 22:00 Uhr angefeuert und gegen 22:30 Uhr eingeregelt und nochmal mit Eichen und Buchenholz beladen (3 Scheide passen ca. rein) und der Ofen hat bis 04:00 Uhr geheizt, das Glutbett hat noch gereicht dass Zelt bis zu meinem erwachen gegen 08:00 Uhr zu temperieren und noch Spiegeleier zu braten  und Kaffee zu kochen.

Diese Info klingt schon mal gut. Einen Tipp aus eigener Erfahrung: Für den Abbrand bei stark verminderter Luftzufuhr hat mir der Kaminkehrermeister empfohlen kein Eichenholz zu verwenden, sondern immer nur Buche. Warum genau, kann ich nicht mehr sagen, kann ihn aber beim nächsten Besuch nochmal fragen.

Grüße

Chris

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